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  Studienabbruch
Der Studienabbruch ist weitaus häufiger, als gemeinhin vermutet: Je nach Quelle wird von durchschnittlich etwa 20% Studienabbrechern gesprochen, je nach Jahrgang kann die Quote sogar höher ausfallen. Hinter jedem einzelnen Abbruch steckt oftmals eine langwierige Entscheidungsphase, in der die verschiedenen Pros und Contras sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Dabei gibt es günstige wie eher ungünstige Zeitpunkte: Wer beispielsweise schon im ersten Semester feststellt, dass der gewählte Studiengang so gar nicht den eigenen Erwartungen und Vorstellungen entspricht, der hat hier oft eine Möglichkeit zum leichten Fachwechsel. Mit entsprechender Begründung kann hier zum Beispiel auch das Bafög-Amt weiterhin zahlen (unbedingt vorher abklären lassen!).

Es kann jedoch auch sein, dass die tiefe Sinnkrise erst nach einigen Semestern, eventuell sogar während der letzten Studienphase kommt. In solchen Fällen sollte der Studienabbruch besonders gut überlegt werden. Wer von Zweifeln geplagt ist, der sollte sich mit verschiedenen Menschen austauschen - Freunde und Familie, aber auch professionelle Beratungsstellen auch der Universität können ein guter Ansprechpartner sein. Zu bedenken sind dabei nicht nur der zukünftige berufliche Karriereweg, sondern auch zahlreiche ganz handfeste Dinge: Wie funktioniert die Krankenversicherung nach Studienabbruch, und wie kann die individuelle Finanzierung gesichert werden? Das Bafög beispielsweise fällt nach einem Studienabbruch (nicht zu verwechseln mit dem -Wechsel) in aller Regel weg.

Wird ein neues Studium aufgenommen, kann eventuell ein Studienkredit beantragt werden. Und: Auch der Studentische Nebenjob kann ohne entsprechenden Status so nicht mehr weitergeführt werden. Nicht betroffen hiervon sind Minijob oder zum Beispiel Promotiontätigkeiten. Kurzum: Die Entscheidung für oder gegen den Studienabbruch ist nicht immer ganz einfach. In jedem Fall aber bedarf sie einer sorgfältigen Überlegung, was nach diesem Schritt passiert - und eventuell auch, wie die bisher erlangten Kenntnisse und Fähigkeiten auch im zukünftigen Lebensweg sinnvoll eingebracht werden können.

Infos zum Thema [ Studienabbruch ] finden Sie hier: